Wirtschaftlich geht es in Deutschland wieder aufwärts, allerdings schlägt diese Erholung noch nicht am Gewerbeimmobilienmarkt an. Statistiken der bundesweit agierenden Gewerbeimmobilienmakler belegen das die Neuvermietungen in den wichtigsten deutschen Städten für das erste Viertel 2010 zwar noch leicht über denen des Vorjahreszeitraums liegen, allerdings lässt sich daraus nach überwiegender Ansicht noch kein Trend ablesen, weil sich einige der Neuvermietungen aus dem alten in das neue Jahr gezogen haben.
Der Chefanalyst des Immobilienberaters Jones Lang LaSalle (JLL) in Deutschland konstatiert:
„Inwiefern echtes Neugeschäft für eine positive Nachfragedynamik sorgt, kann erst in den nächsten Monaten beantwortet werden“
Nach den Zahlen des Immobilienberaters für Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart stieg der Flächenumsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Zwölfmonatsvergleich um 6 Prozent auf rund 586000 Quadratmeter. Positiv für die Statistik hat sich die Großanmietung des Mobilfunkkonzerns Vodafone in Düsseldorf mit 90000 Quadratmetern. Ausgewirkt. Bereits ein Jahr zuvor wurde die Statistik durch die Anmietung des einstigen Dresdner-Bank-Turms durch die Deutsche Bahn in Frankfurt mit 72000 Quadratmetern nach oben gezogen. Infolge diese beiden Anmietungen registrierte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt den stärksten Zuwachs im ersten Quartal, während die Mainmetropole den stärksten Einbruch hinnehmen musste.
Harter Wettbewerb auch im Tonerhandel: Rebuilt Toner
Obwohl Vermieter immer mehr Zugeständnisse machen, wie mietfreie Anfangsphasen, Übernahme der Umzugskosten oder Zuschuss zur Einrichtung ist die Wechselbereitschaft der potentiellen Mieter sehr gering. Einige Immobileinberater berichten inzwischen allerdings von einer Rückkehr der Großmieter. Zumindest der schwedische Immobilienberaters Catella macht diese Beobachtung, schränkt allerdings ein: „Allerdings bedeutet dies keine Erholung der Mietmärkte in Bezug auf die Preisentwicklung oder eine generelle Entwarnung“, fügt er hinzu. Etwa 60 Prozent des Bürobestandes gingen an der eigentlichen Nachfrage vorbei“ und weiter „Das derzeitige Nachfrageverhalten der Großnutzer sei durch eine Kombination der Aspekte Einsparung und langfristige Effektivität gekennzeichnet. Deshalb werde nicht auf das günstigste Angebot geschaut. „Die Mieter entscheiden mit Blick auf Flächeneffizienz und Nebenkostenbelastung sehr rational“,
Der Leerstandsdruck
Vor allem der ständig steigende Leerstand macht dem Immobilienmarkt zu schaffen. Aktuell wird er für die sechs Hauptballungsräume der Republik auf 7,45 Millionen Quadratmeter geschätzt. Damit stieg die Leerstandsquote im Jahresvergleich von 8,6 auf 9,4 Prozent. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen. Zu diesem Schluss kommt der Chefanalyst Andreas Trumpp von Colliers
Drängten nach einer JLL-Erhebung zwischen 2001 und 2003 im Durchschnitt jährlich 2,3 Millionen Quadratmeter an fertiggestellter Fläche neu auf den Markt, so ist in diesem Jahr nur mit 1,1 Millionen Quadratmetern zu rechnen.
Viele Plätze in München eignen sich auch hervorragend als Fotoobjekt. Wichtig hier ist dann die richtige Ausrüstung und daz gehört die richtige Fototasche